Hochwasser & Starkregen: Freiwillige Feuerwehr Murr

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Hochwasser & Starkregen

Wasser kommt, Wasser geht.
Dieser Ausspruch sagt eigentlich alles in kürze. Hochwasser kann zwar eine Gefahr darstellen, jedoch ist der richtige Umgang damit die halbe Miete. In Murr sind wir durch entsprechende Baumaßnahmen wie Dämme und ausgewiesene Überflutungsgebiete weitgehend geschützt. Die folgende Seite soll einen Überblick geben, was Hochwasserschutz bedeutet, welche Möglichkeiten es gibt, und Ratschläge für den Umgang mit Hochwasser geben.

    Was ist zu tun, um die Folgen von extremem Hochwasser so gering als möglich zu halten ?

    1. Präventiv ist darauf zu achten, dass potenziell gefährdete Flächen angepasst genutzt werden, Wasser-Rückhalteräume erhalten bleiben und eine weitere Flächenversiegelung eingeschränkt wird.
    2. Durch den Bau von aufeinander abgestimmten Rückhalte- und Schutzmaßnahmen ist das Risiko einer Überflutung von Wohn- und Gewerbegebieten so gering wie möglich zu halten.
    3. Hochwasservorsorge:

    Private Aufgabe:
    Anpassung der Bauweise und Ausrüstung von baulichen Anlagen entsprechend der Hochwassergefahr. Entgegen landläufiger Auffassung ist die Hochwasservorsorge privater Immobilienbesitzer in allererster Linie deren persönliche Verantwortung. Im Gesetz zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes vom Mai 2005 ist festgehalten,dass jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren verpflichtet ist, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstücken den möglichen Gefährdungen von Mensch, Umwelt oder Sachwerten anzupassen.

    Öffentliche Aufgaben:

    • Verhaltensvorsorge (Rechtzeitige Hochwasserwarnung und planvolles Handeln vor und während des Hochwassers, um die Schäden zu verringern),
    • Erstellung und Aktualisierung von Alarm- und Einsatzplänen.

    Die Kommunen ergänzen die private Vorsorge durch die oben genannten Präventiv- und Schutzmaßnahmen, ersetzen können diese die private Vorsorge allerdings nicht!

    Welche Auswirkungen haben die Pegelstände in Murr?

    • 2,90 m Die Murr tritt am Floßhaussteg über die Ufer
    • 3,70 m Die gesamte Fläche zwischen Mühlwengert und Murr ist überschwemmt
    • 3,90m Überflutungsgefahr des Gewerbegebietes Zinsser
    • 4,00m Überflutungsgefahr an der Kirchgasse und Im Biegel

    Ratschläge für richtiges Verhalten bei Hochwasser

    Wenn der Bach zum reißenden Strom wird:

    • Sollten Sie nicht von Hochwasser betroffen sein, vermeiden Sie Katastrophentourissmus. Dies behindert Helfer und Einsatzkräfte
    • Halten Sie sich von strömenden Gewässern fern, achten Sie besonders auf Kinder !
    • Entfernen Sie ihr Auto aus gefährdeten Bereichen
    • Schützen Sie ihr Gebäude mit Sandsäcken. Wichtig dabei ist, dass die Sandsäcke nur zu 2/3 befüllt werden,

    so erreicht man die bestmögliche Dichtwirkung. Feiner, trockener Sand ist zu bevorzugen. Beim Verlegen der Sandsäcke ist darauf zu achten, dass sie ähnlich wie eine Ziegelmauer im Verbund aufgeschichtet und Zwischenräume vermieden werden.

    Wenn Sie mit dem Auto fahren müssen:

    • Beim Passieren überfluteter Stellen, nur langsam vortasten. Fahren Sie langsamer als Schrittgeschwindigkeit.
    • Achten Sie darauf, dass kein Wasser in den Motorraum gelangt, ansonsten droht ein Motorschaden.

    Wenn das Fahrzeug im Hochwasser geparkt war:

    • Stand das Kfz bis zur Ölwanne oder gar über die Räder hinaus im Wasser, Motor nicht mehr starten! Fahrzeug in die nächste Werkstatt zur Überprüfung schleppen.

    Wenn Hochwasser im Gebäude ist:
    Strom / Elektroanlagen

    • Beim Betreten von überfluteten Räumen immer vorsichtig sein!
    • Wenn tieferliegende Steckdosen, Schalter, Verteiler oder Elektrogeräte im Wasser sind, besteht beim Durchwaten, auch mit Stiefeln, akute Lebensgefahr!
    • Sorgen Sie umgehend dafür, dass in den überfluteten Räumen der Strom und die Heizungsanlage abgeschaltet werden.
    • Wenn möglich den kompletten Gebäudeteil spannungsfrei schalten.

    Heizungsanlagen

    • Gas bzw. Ölhahn an der Heizung schließen.
    • Strom abschalten (Sicherung)
    • Lüftungsrohre des Öltanks verschließen
    • Leere wie volle Öltanks können aufschwimmen. Daher den Öltank so verkeilen, dass er sich durch Auftrieb nicht losreißen kann.
    • Im Bedarfsfall Öltank füllen (ein voller Tank hat weniger Auftrieb).
    • Falls der Tank nicht sicher befestigt werden kann, notfalls mit Wasser auffüllen - die Kosten für die Tankrevision durch eine Spezialfirma sind allemal günstiger als die Schäden durch ausgetretenes Heizöl.

    Keller auspumpen
    Der Klüger gibt nach - die alte Weisheit bewährt sich auch, wenn die Flut kommt!
    Man warnt generell vor leichtsinnigem (= gedankenlosem) Leerpumpen. Das Eindringen des Wassers in Keller zeigt an, dass das Kellergeschoss außen von Wasser umgeben ist. Wasser hat eine Masse von 1 kg/Liter bzw. 1 t/m³. Auf 1 m² Bodenfläche wirkt also bei einer Wassersäule von 1m eine Gewichtskraft von 1 t. Wenn das Wasser 1 m um den Keller herum steht und der Keller leergepumpt wird, dann drückt das Wasser auch von unten auf das Fundament mit rund 1 t je m². Auf einen Kellerboden mit einer Fläche von 60 m², wirkt also auch ein Druck entsprechend 60 t. Das hält manches Fundament aber nicht mehr aus. Risse bilden sich im Boden, und im schlimmsten Fall bricht das Fundament auf. Das eindringende Wasser schwemmt Sand aus dem Fundament heraus - Sand, der normalerweise dafür sorgt, dass die größeren Kiessteine in einem Sandbett lagern. Fehlt der Sand, so richten sich die Kieselsteine neu aus und sacken in sich zusammen. Ein Absacken des Fundamentes und Setzrisse in den Wänden sind die Folge. Daher sollte man im Zweifel lieber etwas Wasser im Keller lassen, um einen Gegendruck zu erzeugen und den Kellerboden zu entlasten.

    Wenn das Hochwasser geht:
    Bevor Sie mit den Aufräumarbeiten nach einem Hochwasser beginnen, dokumentieren Sie den Schaden mithilfe von Fotos (Fotodokumentation). Dies ist später für den Versicherungsanspruch von großer Bedeutung. Abgelagerten Schlamm so rasch wie möglich entfernen. Solange er noch feucht ist, lässt er sich sehr viel leichter entfernen als wenn er sich bereits verhärtet hat.

    Das Mauerwerk ebenfalls rasch trocken legen, um Schimmelpilzbefall zu verhindern. Tierkadaver sofort entsorgen, ansonsten besteht Seuchengefahr!

    Erst mit dem Auspumpen des Kellers beginnen, wenn sichergestellt ist, dass dadurch kein Gebäudeschaden entstehen kann.